Wurzelbehandlungen

In unserer Praxisklinik werden Wurzelbehandlungen (Endodontie) nach den Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Endodontie (DGET) und der Gesellschaft für Master der Endodontie (GME) durchgeführt. Alle Behandlungen erfolgen mit höchster Präzision unter dem OP-Mikroskop, um den erkrankten Zahnnerv vollständig entfernen und die verbleibende Zahnwurzel dauerhaft erhalten zu können. Dr. Julia Basel, zertifizierte Spezialistin für Endodontie, betreut Sie mit langjähriger Erfahrung, Empathie und höchstem Fachwissen.

Wurzelbehandlung München Dr. Basel

Dr. Julia Basel gehört zu den wenigen zertifizierten Endodontologen in München und ist Spezialistin für minimal-invasive OP-Mikroskop-unterstützte Wurzelkanalbehandlungen. Dr. Basel ist Gründungsmitglied der Fachgesellschaft GME (Gesellschaft der Master für Endodontie) und zertifiziertes Mitglied der DGET (Deutsche Gesellschaft für Endodontologie und Traumatologie),  der Langham Endodontic Study Group und der British Endodontic Society (London, Großbritannien). 

Hier geht es zum Lebenslauf von Dr. Basel, MSc

Wie funktioniert eine Wurzelbehandlung beim Zahnarzt?

Entzündet sich ein Zahnnerv, können starke Schmerzen auftreten. Dann ist eine Wurzelbehandlung notwendig. Erfahren Sie, was Sie beim Zahnarzt erwartet.

Weitere Informationen

Für unsere zuweisenden Kollegen

Überweiser Basel Harder Mehl Wurzelbehandlung

Unsere Spezialistin für Wurzelkanalbehandlungen, Frau Dr. Julia Basel, MSc, hilft Ihnen gerne, Ihre komplizierten Fälle erfolgreich zu sanieren. Selbstverständlich können Sie uns ganz unkompliziert Patienten überweisen. Mehr Informationen finden Sie auf unserer Seite:

 

Für Zuweiser

Unsere Behandlungsgalerie für Sie

Wurzelbehandlung Backenzahn

Wenn Sie sich eine beispielhafte Wurzelbehandlung ansehen möchten, klicken Sie bitte auf den untenstehenden Link. Wir möchten darauf hinweisen, dass es sich um Bilder aus dem klinischen Alltag handelt. Wir bedanken uns bei allen Patienten, die uns Ihr Einverständnis für die Veröffentlichung dieser Bilder gegeben haben.

 

Hier sehen Sie Bilder einer Wurzelkanalbehandlung

 

Die Röntgengalerie abgeschlossener Wurzelkanalbehandlungen

Roentgenbild Praemolar

Ob eine Wurzelkanalbehandlung gelungen ist, kann man an Hand von Röntgenbildern sehen. Wenn Sie dem untenstehenden Link folgen, sehen Sie, wie Zähne durch Wurzelbehandlungen gerettet werden können. Wir zeigen immer zunächst das Bild vor der Behandlung und dann in chronologischer Reihenfolge das Abschlussbild nach Behandlung.

 

Zur Röntgengalerie





Was ist eine Wurzelbehandlung?

Endodontie München - Dr. Julia Basel

Bei einer Wurzelkanalbehandlung wird das lebendige (vitale) oder abgestorbene (devitale) Zahnnervgewebe aus dem Wurzelkanal entfernt und dieser mechanisch und chemisch gesäubert. Ziel der Behandlung ist es, einen Zahn zu erhalten, dessen Zahnnerv (Pulpa) irreversibel entzündet oder abgestorben ist. Das infizierte Zahnmaterial um den Wurzelkanal (Wurzeldentin) wird ebenfalls entfernt. Anschließend werden die entstandenen Hohlräume mit einem biologisch sehr gut verträglichen Material (Guttapercha) aufgefüllt.

Wurzelkanalbehandlung München

Eine Wurzelkanalbehandlung ermöglicht es nicht nur, den Zahn in den meisten Fällen zu erhalten, sie verhindert auch, dass sich die Entzündung weiter im Körper ausbreitet und dort zu schwerwiegenden internistischen Erkrankungen führt. Der behandelte Zahn ist direkt nach der Wurzelbehandlung/Wurzelfüllung höchstwahrscheinlich für ein paar Tage empfindlich. 


Wann braucht man einen Endodontologen?

Zahnentzündung im Röntgenbild

Der Endodontologe ist ausgewiesener Spezialist für Wurzelkanalbehandlungen. Kommt es zu Zahnschmerzen, entfernt er den entzündeten Zahnnerv behutsam und sicher. So kann der Zahn auch bei unfallbedingten Schäden (nach Zahntraumata) in den meisten Fällen erhalten werden. Lästige Zahnschmerzen beseitigt der Endodontologe so schnell und sicher. Er kann einen Zahn auch bei sehr schwierigen Ausgangssituationen (sehr starke Zerstörung oder ausgeprägte Entzündung eines Zahns) in bis zu  90 % aller Fälle retten. Hierfür sind modernste Diagnostik und Therapie, wie z.B. 3-D-Röntgenaufnahmen und die Behandlung unter dem Operationsmikroskop, unerlässlich. Neben der technischen Ausstattung sind Erfahrung, Sorgfalt und ausreichend Zeit das Erfolgskonzept unserer Spezialistin Dr. Basel. Somit bietet Ihnen unsere Praxisklinik in München modernste Endodontologie mit dem Ziel, Ihre Zähne lange und dauerhaft zu erhalten. 


Wie kann es zu Zahnschmerzen kommen?

Die Hauptursachen für Zahnschmerzen können folgende sein: eine Karies, ein Trauma (Stoß oder Schlag), Risse im Zahn, undichte Füllungen oder Kronen, Druckunterschiede (z.B. beim Fliegen, Tauchen) und chemische oder thermische Reize (heiß und kalt / süß und sauer.

Zahnschmerzen durch Karies
Abdeckung des Zahnhalses

Karies

Zahn abgebrochen
Endodontologe München Wurzelfüllung

Komplizierte Frontzahnfraktur nach Trauma

Undichte Krone Schmerzen
Abdeckung des Zahnhalses

Undichte Restaurationen 

Das Beschleifen eines Zahns für Zahnersatz (z.B. Krone) kann ein physikalisches Trauma hervorrufen. Bei etwa 10 % der abgeschliffenen Zähne kann es innerhalb von 10 Jahren zu einem Absterben des Zahnnervs kommen. Weitere Ursachen für Zahnschmerzen sind Risse im Zahn, die durch massives Knirschen, harte Nahrungsbestandteile oder durch ein Trauma (z.B. Sturz) hervorgerufen werden. Undichte Füllungen oder Kronen können außerdem zum Eindringen von Bakterien oder deren Abfallprodukten in den Zahnnerv führen. Ganz selten schmerzen die Zähne auch bei Erkältungen für ein bis zwei Wochen. Auch bei großen Druckunterschieden (z.B. Tauchen, Flugreise) wird von Zahnschmerzen berichtet. Ebenfalls häufig gibt es empfindliche Zahnhälse, die bei kalten und warmen Speisen Zahnschmerzen verursachen. Zahnschmerzen, die durch Erkältungen oder Druckunterschiede entstanden sind, sollten zunächst nur beobachtet werden. Empfindliche Zahnhälse decken wir bei Bedarf mit kleinen Füllungen ab. Eine Wurzelbehandlung sollte nur dann durchgeführt werden, wenn der verantwortliche Zahn sicher identifiziert wurde.

Wurzelentzündung befällt Knochen

Führt die Zahnnerventzündung (Pulpitis) zu einem unkontrollierten Absterben des Nervs, kann sich die Entzündung auf den die Wurzel umgebenden Zahnhalteapparat und Knochen ausbreiten (apikale Ostitis).

Dies ist für den Endodontologen auf dem Röntgenbild als dunkler Punkt an der Wurzelspitze sichtbar, da Mineralien, wie Calcium und Magnesium, durch die Entzündung aus dem Knochen herausgelöst werden. Röntgenstrahlen treten somit  leichter durch den Knochen hindurch und belichten (schwärzen) den Röntgenfilm stärker. In ausgeprägten Fällen durchbricht die Entzündung den Knochen und bildet einen mit Eiter gefüllten Hohlraum (Abszess). In diesem Stadium haben Patienten häufig sehr starke Schmerzen.

Entleert sich der Abszess durch die Knochenhaut und das Zahnfleisch in die Mundhöhle, bildet sich eine sogenannte Zahnfistel (Eitergang) und die Schmerzen lassen nach. Wenn die Entzündung in ein chronisches Stadium übergeht, kann sich eine Zahnzyste bilden. Der Patient hat dabei zwar meist keine Schmerzen, der betroffene Zahn sollte aber in jedem Fall therapiert werden, damit sich die Entzündung nicht ausbreitet.


Welche Symptome zeigt ein geschädigter Zahnnerv?

Am häufigsten weisen Zahnschmerzen auf einen geschädigten Zahnnerv hin. Dabei unterscheidet man zwischen zwei Zahnschmerzarten:

  • Heller, stechender und ausstrahlender Zahnschmerz
  • Dumpfer, pulsierender Zahnschmerz

Was bedeuten die unterschiedlichen Zahnschmerzen?

1. Heller stechender Zahnschmerz - Der vitale Zahnnerv ist entzündet

Ein vitaler Zahnnerv kann sich entzünden, wenn ihn Abfallprodukte des Bakterienstoffwechsels erreichen (z.B. durch eine tiefe Karies). Der Körper reagiert mit einem Abwehrmechanismus und der Zahnnerv wird vermehrt durchblutet und schwillt an. Da er überall von Zahnmaterial (Dentin) begrenzt wird und es nur eine kleine Öffnung am Ende des Zahns gibt, durch die er ernährt werden kann, raubt sich der Zahnnerv durch die Schwellung die Sauerstoffzufuhr und damit die Möglichkeit, die Zellen im Nerv zu ernähren (Selbststrangulation). Der Patient hat starke, meist bis zum Hinterkopf ausstrahlende, stechende Schmerzen und reagiert sehr empfindlich auf Kaltes und später auch Heißes im Mund. Treten Schmerzen ohne äußeren Reiz auf und bleiben etwa 10 Minuten und länger bestehen, ist es wahrscheinlich, dass sich ein Zahnnerv entzündet hat. Der Patienten erkennt in diesem Stadium meist nicht sicher und eindeutig, welcher Zahn der Verursacher der Schmerzen ist, da Nachbarzähne häufig ebenfalls schmerzen. Ein weiteres Indiz für einen entzündeten Zahnnerv ist, dass sich der Zahn plötzlich etwas "höher" anfühlt als die Nachbarzähne.

Zahnnerv Entzündung München

2. Dumpfer, pulsierender Schmerz - Wenn ein abgestorbener Zahn schmerzt

Bleibt eine Entzündung des Zahnnervs unbehandelt, zerfällt er irgendwann und es stehen keine Abwehrkräfte mehr im Zahninneren zur Verfügung. In die nun schutzlose Zahnwurzel wandern Bakterien ein und breiten sich langsam bis zur Wurzelspitze aus. An der Wurzelspitze treffen die Bakterien wieder auf die Immunabwehr des Körpers und es kommt zu einer Entzündungsreaktion und der Knochen um die Wurzelspitze herum löst sich auf. Der Endodontologe erkennt die Knochenentzündung auf dem Röntgenbild in Form eines dunklen, kreisrunden Schattens um die Wurzelspitze herum.

Auch eine Vitalitätsprobe, bei der ein Kältereiz an den Zahn gesetzt wird, kann hier Aufschluss geben, da abgestorbenes Zahngewebe keine Temperaturreize mehr weiterleiten kann. Nach dem Stadium der akuten Wurzelentzündung mit stark stechenden Schmerzen treten im fortgeschrittenen Stadium nun eher dumpfe Druckschmerzen im Knochenbereich auf. Dies kann zu einem Zahnabszess und einer Fistelbildung führen. In diesem Fall besteht die Gefahr, dass sich Bakterien im gesamten Körper ausbreiten.

In beiden Fällen muss eine Wurzelkanalbehandlung durch einen Endodontologen erfolgen, um den Zahn zu erhalten.


Was tun, wenn ein Zahn abgebrochen ist?

Am häufigsten kommt es bei Kindern und Jugendlichen zum Zahntrauma. Häufige Ursachen sind Fahrradsturz, Ausrutschen im Schwimmbad oder ein plötzlicher Stoß  oder Schlag gegen einen harten Gegenstand. Wenn ein Stück vom Zahn durch einen Unfall abbricht oder der Zahn komplett ausfällt (Totalluxation), sollte der Zahn oder das Zahnfragment in einer speziellen Zahn-Rettungsbox, in Speichel oder in H-Milch transportiert und sofort zum Endodontologen gebracht werden. Ist der Zahn therapierbar, unterscheidet der Endodontologe drei verschiedene Szenarien:

1.    Ist nur ein Teil des Zahns abgebrochen, ohne dass der Zahnnerv beteiligt ist, kann entweder das Fragment wieder angeklebt oder das fehlende Zahnteil mit einer Füllung oder einem Veneer ergänzt werden. Die Vitalität des Zahnes sollte über die folgenden Jahre beobachtet werden.

2.     Ist ein großer Teil des Zahns abgebrochen und der Nerv freigelegt, führt der Endodontologe zunächst eine Wurzelkanalbehandlung durch. Je nachdem, in welchem Wachstumsstadium sich der Zahn befindet, wird dabei unterschiedlich verfahren. Im frühen Stadium besteht die Möglichkeit, die Zahnvitalität zu erhalten und den natürlichen Abschluss des Zahnwurzelwachstums zu fördern. Das Fragment kann dann wieder angeklebt werden oder das fehlende Zahnteil wird wieder mit einer Füllung, einem Veneer oder einer Krone ergänzt.

Wurde der Zahn komplett herausgeschlagen jedoch korrekt gelagert, kann er wieder in das Zahnfach repositioniert werden. Auch in diesem Fall muss der Endodontologe zuerst eine Wurzelkanalbehandlung durchführen, da der Nerv bei diesem Trauma abgerissen wird und abstirbt. Der wieder eingesetzte Zahn wird dann für etwa drei Monate an den Nachbarzähnen geschient. Der Zahn muss wieder weiter beobachtet werden, da es häufig zu Problemen an der Wurzel kommt.


Das Vorgehen bei einer Wurzelkanalbehandlung durch unsere Spezialistin Frau Dr. Basel, M.Sc.

Wurzelbehandlung Dr. Basel am Mikroskop

Identifiziert Dr. Basel den ursächlichen Zahn eindeutig, betäubt sie ihn und das umgebende Areal. Natürlich ist bei Angstpatienten auch die Behandlung in Sedierung oder Intubationsnarkose möglich. 

Anschließend deckt sie den betroffenen Zahn mit Kofferdam ab und versiegelt ihn, so dass keine Bakterien oder Speichel das Arbeitsgebiet kontaminieren und keine Flüssigkeiten, die zur Desinfektion notwendig sind, die Mundhöhle erreichen. 

Wurzelkanalbehandlung durch Spezialist

Daraufhin stellt Dr. Basel unter Zuhilfenahme einer optischen Vergrößerung – dem Dentalmikroskop – den Zugang zum Nervensystem des Zahns her. 

Der Zugang ist ein kleines Loch an der Kaufläche des Zahns. Im Anschluss reinigt Dr. Basel das Wurzelkanalsystem mit Hilfe von rotierenden Feilen 

und einer individuellen Folge an unterschiedlichen Desinfektionsflüssigkeiten bis exakt zur Wurzelspitze hin.

Videobrille Zahnarzt Wurzelbehandlung

Der Vorgang ist sehr zeitintensiv, da er den Erfolg der Wurzelbehandlung maßgeblich beeinflusst. Damit Sie sich nicht langweilen, stellen wir für Sie gerne eine Videobrille bereit, mit der Sie Filme und Serien Ihrer Wahl sehen können.

Wurzelkanal säubern

Die Länge des Wurzelkanals ermitteln wir mit einem elektronischen Längenmessgerät (Endometrie). Über eine elektrische Widerstandsmessung erhalten wir so die genaue Länge des Kanals. Dadurch können wir zusätzliche Röntgenbilder vermeiden. Im Abschluss der Aufbereitung säubert Dr. Basel die Nervenkanäle mit einer speziellen Feile nochmals (SAF-System).

Ziel dieses Behandlungsschrittes ist es, Bakterien abzutöten und Gewebereste zu entfernen

Wurzelfüllung Ablauf beim Endodontologen

Die meisten Wurzelkanalbehandlungen können je nach Entzündungsgrad des Zahns und der Komplexität des Wurzelkanalsystems in einer Behandlungssitzung („One-Visit“-Prinzip) abgeschlossen werden. Nachdem Dr. Basel den Wurzelkanal exakt und sorgfältig aufbereitet und desinfiziert hat, wird er mit einer dichten Wurzelfüllung verschlossen. Dies verhindert eine erneute Entzündung durch Bakterien. Hierzu verwenden wir Guttapercha, ein Material, das  sich durch eine sehr verlässliche Qualität auszeichnet.

Vor der Wurzelbehandlung München
Erfolgreiche Wurzelbehandlung beim Endodontologen

Röntgenbilder vor und nach der Wurzelkanalbehandlung

Wurzelbehandlung Abschluss mit Krone oder Teilkrone

Im Seitenzahnbereich sollte abschließend eine Versorgung mit einer Krone oder Teilkrone vorgenommen werden, da es sonst zu Zahnfrakturen oder Reinfektionen kommen kann. Die prothetische Versorgung stabilisiert den Zahn wieder auf einem Niveau, welches in etwa zweimal stärker gegen eine Fraktur schützt als ein natürlicher, kariesfreier Zahn.