Zahnspangen-FAQ: Häufige Fragen rund um die Kieferorthopädie

Wer sich für eine kieferorthopädische Behandlung interessiert, hat meist viele Fragen im Kopf. Auf welche Lebensmittel sollte ich verzichten, wenn ich eine feste Zahnspange bekommen habe? Kann ich weiter Trompete spielen? Und was kann ich selbst tun, damit meine Zähne möglichst schnell gerade werden? Diese und viele weitere Fragen beantworten wir Ihnen gerne in unserem FAQ. Sollte eine Frage offen bleiben, besprechen wir Ihr Anliegen gerne in unserer Zahnarztpraxis mit Ihnen.

Nein. Sie können in jedem Alter funktionelle oder ästhetische Einschränkungen beheben lassen. Sogar manche in die Jahre gekommenen Promis schrecken nicht mehr vor Brackets zurück. Allerdings gibt es auch unsichtbare Modelle, damit niemand die Korrekturmaßnahmen bemerkt.

In der Regel ja. Zahnimplantate können sogar ein nützlicher Anker für die Bewegung der Zähne sein. Gern prüfen wir Ihre Mundsituation, um einen individuellen Behandlungsplan zu erstellen.

Anfangs kann sich die neue Zahnspange komisch anfühlen oder schmerzen. Aber nach ein paar Tagen haben sich die meisten Patienten daran gewöhnt. Außer einem leichten Spannungsgefühl ist dann nichts mehr zu merken. Mögliche Missempfindungen kommen bei festen Zahnspangen in der Regel mehr zum Tragen als bei herausnehmbaren Schienen.

Gegen Schmerzen hilft ein Glas Wasser mit Eiswürfeln. Die Kälte lindert Schwellungen und Entzündungen. Alternativ können Sie bei drückenden Brackets und Bögen ein spezielles Zahnspangenwachs aus Silikon auftragen. Natürlich können Sie auch in unserer Praxis vorbeikommen, um die Zahnspange überprüfen zu lassen. Ihr Wohlbefinden liegt uns am Herzen!

Probleme mit der Aussprache können auftreten, entstehen aber eher selten. Vor allem wenn Sie eine herausnehmbare Schiene tragen, hört man Ihnen nichts an. Zu Beginn der Behandlung mit lingualen Spangen neigen viele Patienten jedoch zum Lispeln.

Rauchen schadet Ihren Zähnen und Ihrer Allgemeingesundheit ganz unabhängig von kieferorthopädischen Behandlungen. Zahnspangenträger sind jedoch auf eine besonders gute Mundhygiene angewiesen, um Plaquebildung zu vermeiden. Nikotin verfärbt außerdem die Zahnspangen. Deshalb könnte eine Zahnkorrektur eine gute Gelegenheit sein, um mit dem Rauchen aufzuhören.

Bei herausnehmbaren Schienen gibt es keine Einschränkungen. Festsitzende Zahnspangen erfordern jedoch etwas Umsicht: Vermeiden Sie es, auf etwas Hartes wie Nüsse oder Brotkrusten zu beißen. Besonders Keramik-Brackets könnten darunter leiden. Kau- und Karamellbonbons verfangen sich darüber hinaus gerne in der Spange. Am besten reduzieren Sie Ihren Süßigkeitenkonsum, um Plaquebildung an den Brackets und damit Karies zu vermeiden. Bei häufigem Rotwein- oder Kaffeegenuss müssen Sie außerdem mit Verfärbungen rechnen, sollten Sie Keramik-Brackets tragen.

Reinigen Sie Ihre Zähne gründlich, damit die Zahnspange ihre Arbeit machen kann. Ablagerung behindern Brackets und Drähte unnötig. Außerdem schützen Sie sich so vor Karies. Denken Sie auch daran, Ihre Kontrolltermine wahrzunehmen. So können wir die Spange regelmäßig nachjustieren. Wenn Sie eine Schiene tragen, entscheidet vor allem Ihre Disziplin über die Länge und den Erfolg der Behandlung. Tragen Sie Ihre Spange die vorgeschriebenen 22 Stunden am Tag, damit Sie sich bald über gerade Zähne freuen können.

An den Brackets können sich Beläge festsetzen, die wiederum zu sogenannten White Spots führen. Bei den weißen Flecken handelt es sich um die erste Stufe einer beginnenden Karies. Auch bei herausnehmbaren Schienen ist das Kariesrisiko erhöht, wenn die Zähne nicht regelmäßig geputzt werden. Weil Zahnspangen nicht nur auf die Zähne, sondern auch auf den Zahnhalteapparat wirken, können sich auch bereits bestehende Zahnfleischentzündungen beschleunigen. Mit einer gründlichen Mundhygiene wirken Sie diesen Risiken entgegen. Gerne geben wir Ihnen individuelle Tipps, wie Sie Ihre Zähne optimal reinigen können.

Bei festen Zahnspangen können darüber hinaus Druckstellen und Schleimhautirritationen entstehen, die nach Abschluss der Behandlung jedoch meist von selbst verschwinden. Deutlich seltener sind allergische Reaktionen. Ebenfalls selten kommt es vor, dass Patienten Kleinstteile der Apparaturen verschlucken. Zahnlockerungen sind dagegen an der Tagesordnung, denn ohne sie lässt sich die Zahnstellung nicht verändern. Nach Abschluss der Behandlung sitzen die Zähne aber wieder fest im Kieferknochen.

Mit einer festen Zahnspange zu küssen, kann anfangs ungewohnt sein. Aber mit der Zeit fällt die Spange kaum noch auf.

Durch die Zahnspange verändern sich der Ansatz der Zähne und damit auch das Musizieren auf Blasinstrumenten. Mit etwas Übung gewöhnen Sie sich jedoch daran und lernen, trotz Zahnspange schöne Töne hervorzubringen. Manche Musiklehrer raten aber auch, während der Behandlung zu pausieren. So ist keine Umstellung notwendig, die später weiterhin zu hören sein kann.

Sport können Sie uneingeschränkt treiben. Für Eishockeyspieler, Boxer und andere Kontaktsportler empfiehlt sich ein spezieller Zahnspangenschutz. Sprechen Sie uns an, wenn Sie diese Versorgung benötigen!

Lücken, gedrehte und gekippte Zähne können wir eventuell auch mit Veneers behandeln. Die ästhetisch ansprechenden Verblendschalen sorgen für eine natürliche Korrektur. Was die beste Lösung für Ihr Zahnproblem ist, bringen wir in einer eingehenden Untersuchung in Erfahrung.

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