Wurzelkanalbehandlung durch unsere Spezialistin Frau Dr. Basel, M.Sc.

Auch wenn Wurzelbehandlungen unter Patienten häufig einen schlechten Ruf haben: Schmerzhaft sind sie eigentlich nicht, wenn sie gewissenhaft und korrekt durchgeführt werden. Vertrauen Sie auf das Fachwissen, die Empathie und Erfahrung unserer Spezialistin Dr. Basel!

Identifiziert Dr. Basel den ursächlichen Zahn eindeutig, betäubt sie ihn und das umgebende Areal. Natürlich ist bei Angstpatienten auch die Behandlung in Sedierung oder Narkose möglich. Anschließend deckt sie den betroffenen Zahn mit Kofferdam ab und versiegelt ihn, so dass keine Bakterien oder Speichel das Arbeitsgebiet kontaminieren und keine Flüssigkeiten, die zur Desinfektion notwendig sind, die Mundhöhle erreichen.


Daraufhin stellt Dr. Basel unter Zuhilfenahme einer optischen Vergrößerung – dem Dentalmikroskop – den Zugang zum Nervensystem des Zahns her. Der Zugang ist ein kleines Loch an der Kaufläche des Zahns. Im Anschluss reinigt Dr. Basel das Wurzelkanalsystem mit Hilfe von rotierenden Feilen und einer individuellen Folge an unterschiedlichen Desinfektionsflüssigkeiten bis exakt zur Wurzelspitzehin.

Der Vorgang ist sehr zeitintensiv, da er den Erfolg der Wurzelbehandlung maßgeblich beeinflusst. Damit Sie sich nicht langweilen, stellen wir für Sie gerne eine Videobrille bereit, mit der Sie Filme und Serien Ihrer Wahl sehen können.

Die Länge des Wurzelkanals ermitteln wir mit einem elektronischen Längenmessgerät (Endometrie). Über eine elektrische Widerstandsmessung erhalten wir so die genaue Länge des Kanals. Dadurch können wir zusätzliche Röntgenbilder vermeiden. Im Abschluss der Aufbereitung säubert Dr. Basel die Nervenkanäle mit einer speziellen Feile nochmals (SAF-System). Ziel dieses Behandlungsschrittes ist es, Bakterien abzutöten und Gewebereste zu entfernen.

Die meisten Wurzelkanalbehandlungen können je nach Entzündungsgrad des Zahns und der Komplexität des Wurzelkanalsystems in einer Behandlungssitzung („One-Visit“-Prinzip) abgeschlossen werden. Nachdem Dr. Basel den Wurzelkanal exakt und sorgfältig aufbereitet und desinfiziert hat, wird er mit einer dichten Wurzelfüllung verschlossen. Dies verhindert eine erneute Entzündung durch Bakterien. Hierzu verwenden wir Guttapercha, ein Material, das sich durch eine sehr verlässliche Qualität auszeichnet.

Um die ursprüngliche Zahnform wiederherzustellen und einen ausreichenden Schutz der Wurzelfüllung vor einem Wiedereindringen von Bakterien zu gewährleisten, ist eine haftende Füllung notwendig. Ist allerdings zu wenig von der ursprünglichen Zahnhartsubstanz vorhanden, muss die Füllung mit einem Stift unterstützt werden. Um das ästhetische Erscheinungsbild des Zahns zu erhalten, können wir in unserer Praxis in regelmäßigen Abständen ein internes Bleaching durchführen. Denn durch minimale Einblutungen in den Zahn kann sich dieser dunkler färben und so das Aussehen der gesamten Zahnreihe beeinträchtigen.

Die definitive Versorgung des Zahns nach Abschluss der Wurzelbehandlung erfolgt in den meisten Fällen mit einer stabilisierenden Krone oder Teilkrone.

Trotz der mittlerweile sehr hohen Erfolgsquote von Wurzelbehandlungen, kann eine Revision notwendig sein. Zeigt auch diese aufgrund von stark verästelten Wurzelspitzen keine Besserung der Beschwerden ist eine Wurzelspitzenresektion oftmals die beste Möglichkeit, um für Schmerzfreiheit zu sorgen. Gleichzeitg erhalten wir bei einer Wurzelsptzenresektion so viel natürliche Zahnsubstanz, wie möglich.


Die Hauptursachen für Zahnschmerzen sind Karies, ein Trauma (Stoß oder Schlag), Risse im Zahn, undichte Füllungen oder Kronen sowie Druckunterschiede (z.B. beim Fliegen, Tauchen). Ganz selten schmerzen die Zähne auch bei Erkältungen für ein bis zwei Wochen. Schmerzen, die durch Erkältungen oder Druckunterschiede entstanden sind, sollten zunächst nur beobachtet werden. Ebenfalls häufig gibt es empfindliche Zahnhälse, die bei kalten und warmen Speisen Zahnschmerzen verursachen. Empfindliche Zahnhälse decken wir bei Bedarf mit kleinen Füllungen ab. Eine Wurzelbehandlung sollte nur dann durchgeführt werden, wenn der verantwortliche Zahn sicher identifiziert wurde.

Führt die Zahnnervenentzündung zu einem unkontrollierten Absterben des Zahnnervs, kann sich die Entzündung auf Zahnhalteapparat und Knochen ausbreiten, welche den Zahn umgeben (apikale Ostitis). Der Zahnarzt kann dies auf dem Röntgenbild als dunklen Punkt an der Wurzelspitze erkennen, da Mineralien wie Calcium und Magnesium durch die Entzündung aus dem Knochen herausgelöst werden. Röntgenstrahlen treten somit leichter durch den Knochen hindurch und belichten den Röntgenfilm stärker. In ausgeprägten Fällen durchbricht die Entzündung den Knochen und bildet einen mit Eiter gefüllten Hohlraum. In diesem Stadium haben Patienten häufig sehr starke Schmerzen.

Entleert sich der Abszess durch die Knochenhaut und das Zahnfleisch in die Mundhöhle, bildet sich eine sogenannte Zahnfistel und die Schmerzen lassen nach. Wenn die Entzündung in ein chronisches Stadium übergeht, kann sich eine Zahnzyste bilden. Der Patient hat dabei zwar meist keine Schmerzen, der betroffene Zahn sollte aber in jedem Fall therapiert werden, damit sich die Entzündung nicht ausbreitet.

Am häufigsten kommt es bei Kindern und Jugendlichen zum Zahntrauma. Häufige Ursachen sind Fahrradsturz, Ausrutschen im Schwimmbad oder ein plötzlicher Stoß oder Schlag gegen einen harten Gegenstand. Wenn ein Stück vom Zahn durch einen Unfall abbricht oder der Zahn komplett ausfällt (Totalluxation), sollte der Zahn in einer speziellen Zahn-Rettungsbox, in Speichel oder H-Milch transportiert und sofort zum Zahnarzt gebracht werden. Ist der Zahn therapierbar, unterscheidet der Zahnarzt drei verschiedene Szenarien:

  • Ist nur ein Teil des Zahns abgebrochen, ohne dass das Zahnmark beteiligt ist, kann entweder das Fragment wieder angeklebt oder das fehlende Zahnteil mit einer Füllung oder einem Veneer ergänzt werden. Die Vitalität des Zahnes sollte über die folgenden Jahre beobachtet werden.
  • Ist ein großer Teil des Zahns abgebrochen und der Zahnnerv freigelegt, führt der Endodontologe zunächst eine Wurzelkanalbehandlung durch. Je nachdem, in welchem Wachstumsstadium sich der Zahn befindet, wird dabei unterschiedlich verfahren. Im frühen Stadium besteht die Möglichkeit, die Zahnvitalität zu erhalten und den natürlichen Abschluss des Zahnwurzelwachstums zu fördern. Das Fragment kann dann wieder angeklebt werden oder das fehlende Zahnteil wird mit einer Füllung, einem Veneer oder einer Krone ergänzt.
  • Wurde der Zahn komplett herausgeschlagen und korrekt gelagert, kann er wieder in das Zahnfach eingebracht werden. Auch in diesem Fall muss der Endodontologe zuerst eine Wurzelbehandlung durchführen, da der Nerv bei diesem Trauma abgerissen wird und abstirbt. Der wieder eingesetzte Zahn wird dann für etwa drei Monate an den Nachbarzähnen geschient. Der Zahn muss beobachtet werden, da es häufig zu Problemen an der Zahnwurzel kommen kann.


Wie funktioniert eine Wurzelbehandlung beim Zahnarzt?


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Fragen & Antworten zur Wurzelbehandlung


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