Zahnersatz: Inlays und Teilkronen

Ist ein Zahn durch Karies beschädigt, können vollkeramische Inlays oder bei größeren Defekten Teilkronen die verlorene Zahnsubstanz ersetzen.

Die Auswahl der Zahnfüllung richtet sich einerseits nach der Größe der Karies, aber natürlich auch nach Ihren Wünschen und Vorstellungen. Welche die richtige für Sie ist, entscheiden wir nach gründlicher Aufklärung gemeinsam mit Ihnen. Selbstverständlich klären wir Sie auch über eventuell anfallende Kosten für die Inlays und Teilkronen im Vorfeld auf. Sie sollen alle nötigen Informationen haben, bevor Sie eine Entscheidung treffen. Uns ist es dabei wichtig, die für Sie am besten geeignete Methode zu finden und Sie ausführlich zu allen Optionen und Materialien zu beraten.


Inlays

Bei größeren Defekten, die nicht mehr mit Kompositfüllungen versorgt werden können, sollten Inlays (Einlagefüllungen) aus Vollkeramik eingesetzt werden. Dafür werden die behandelten Zähne nach der Kariesentfernung entweder digital (fotographisch) oder mit einem plastischen Abdruckmaterial abgeformt.

In unserem Praxislabor fertigen wir die Inlays dann individuell für Sie an und können diese nach sieben bis zehn Tagen einsetzen. In der Zwischenzeit versorgen wir die präparierten Zähne mit Provisorien. Keramikinlays werden mit dem Zahn verklebt und Gold-Inlays zementiert. Hierfür legen wir zunächst ein Schutzgummi (Kofferdam) um den Zahn, um den Speichel abzuhalten.

Vollkeramische Inlays bestechen durch eine perfekte Ästhetik und sind vom natürlichen Zahn kaum zu unterscheiden. Das Material zeichnet sich durch seine Farbbeständigkeit und hohe biologische Verträglichkeit aus. Des Weiteren werden Temperaturreize nicht weitergeleitet. Hochgold findet heutzutage wegen seiner goldenen Farbe eher nur noch bei starkem Zähneknirschen Anwendung.


Teilkronen (Onlays)

Große Defekte an der Zahnhartsubstanz, wie sie beispielsweise nach der Behandlung großer kariöser Löcher oder auch durch Unfälle vorliegen, können wir mit Inlays nicht mehr versorgen. Das liegt daran, dass die Versorgung von einer intakten und stabilen Kaufläche umgeben sein sollte. In diesem Fall setzen wir Teilkronen ein.

Im Gegensatz zur kompletten Krone umfasst eine Teilkrone nicht den ganzen Zahn, sondern ersetzt nur Teilbereiche der Zahnkrone. Das schont die Zahnhartsubstanz. Sie eignen sich besonders zur Versorgung mittelgroßer und großer Defekte, bei denen noch ausreichend gesunde Zahnsubstanz vorhanden ist. Moderne Keramikteilkronen genügen nicht nur höchsten Ansprüchen an Ästhetik, Bissfestigkeit und Haltbarkeit, sondern sind darüber hinaus sehr gut verträglich.

Zunächst formen wir die behandelten Zähne nach der Kariesentfernung digital (fotographisch) oder mit einem plastischen Abdruckmaterial ab. In unserem Praxislabor fertigen wir die Teilkrone dann individuell für Sie an und können diese nach sieben bis zehn Tagen einsetzen. In der Zwischenzeit versorgen wir die präparierten Zähne mit Provisorien.

Keramik-Onlays werden ähnlich wie Inlays mit dem Zahn verklebt. Hierfür legen wir zunächst ein Schutzgummi (Kofferdam) um den Zahn, um den Speichel abzuhalten. Teilkronen aus Gold zementieren wir wie Gold-Inlays. Da Gold-Onlays durch ihre goldene Farbe auffallen, finden sie eher im Backenzahnbereich und bei starkem Zähneknirschen Anwendung.


Wie lange halten Inlays und Onlays?

Inlays und Onlays aus Keramik und Gold haben eine durchschnittliche Lebensdauer von 20 Jahren. Die Haltbarkeit ist auch von der Lage und Größe abhängig. Zudem hat Ihr Zahnpflegeverhalten einen entscheidenden Einfluss auf die Lebensdauer. Für die richtige Pflege benutzen Sie bitte Zahnseide und/oder Zwischenraumbürstchen. Wir geben Ihnen gerne Zahnpflegetipps an die Hand, damit Sie lange Freude an Ihren Inlays haben.


Was sind die Unterschiede zwischen Inlays, Teilkronen und Kronen?


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