Wurzelbehandlung bei Ihrem Spezialisten in München

Kommt es zu einer Entzündung des Zahnnervs, können wir Ihren Zahn dank der modernen Endodontie retten und so viel gesunde Zahnsubstanz wie möglich erhalten. Dabei arbeiten wir mit modernsten Geräten und nach dem neuesten Stand der Wissenschaft.

Bei Harder & Mehl Zahnmedizin und Implantologie in München führen wir Wurzelkanalbehandlungen nach den Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Endodontie (DGET) und der Gesellschaft für Master der Endodontie (GME) durch. Wir nutzen bei jeder Wurzelbehandlung das OP-Mikroskop, um den erkrankten Zahnnerv vollständig zu entfernen und die verbleibende Zahnwurzel dauerhaft erhalten zu können. Dadurch gewährleisten wir ein Höchstmaß an Präzision und Sicherheit. Dr. Julia Basel, zertifizierte Spezialistin für Endodontie, betreut Sie mit langjähriger Erfahrung, Empathie und Fachwissen auf höchstem Niveau.


Wie funktioniert eine Wurzelbehandlung?

Wenn es zu einer Entzündung des Zahnnervs kommt, können starke Schmerzen auftreten. Dann ist es notwendig, eine Wurzelbehandlung durchzuführen. Erfahren Sie, was Sie bei einer Behandlung des Wurzelkanals beim Zahnarzt erwartet.

Behandlungsablauf Wurzelbehandlung

Revision: Wenn eine erneute Wurzelbehandlung nötig wird

Wenn bei einer Wurzelbehandlung Bakterien nicht vollständig entfernt werden konnten oder sich im Anschluss neu angesiedelt haben, kann es zu einer erneuten Entzündung kommen. Dann ist für den Patienten eine sogenannte Revision notwendig.

Revision Wurzelbehandlung

Wurzelspitzenresektion: Letzte Rettung kranker Zähne

Mit einer Wurzelspitzenresektion können kranke Zähne gerettet werden, deren Zahnwurzelspitze entzündet ist und nicht erfolgreich durch eine Revision behandelt werden konnte.

Wurzelspitzenresektion

Internes Bleaching

Wenn eine Wurzelbehandlung, ein Trauma oder abgestorbene Zahnnerven zu einer Verfärbung der Zähne geführt haben, kann dies durch ein internes Bleaching – auch Walking Bleaching genannt – wieder behoben werden.

Internes Bleaching


Wie funktioniert eine Wurzelbehandlung beim Zahnarzt?


Bei einer Wurzelbehandlung entfernen wir das lebendige oder abgestorbene Zahnnervengewebe aus dem Wurzelkanal und säubern diesen mechanisch und chemisch. Ziel der Behandlung ist es, den Zahn zu erhalten, dessen Nerv irreversibel entzündet oder abgestorben ist. Das infizierte Zahnmaterial um den Wurzelkanal entfernen wir dabei ebenfalls. Anschließend füllen wir die entstandenen Hohlräume mit einem biologisch sehr gut verträglichen Material (Guttapercha) auf.

Die Wurzelkanalbehandlung ermöglicht es uns, den Zahn in den meisten Fällen zu erhalten. Zudem verhindert sie auch, dass sich die Entzündung weiter im Körper ausbreitet und dort zu schwerwiegenden internistischen Erkrankungen führt. Der wurzelbehandelte Zahn ist direkt nach der Behandlung in unserer Praxisklinik Harder & Mehl in München höchstwahrscheinlich für ein paar Tage empfindlich.

Wenn es zu einer Entzündung des Zahnnervs kommt, können starke Schmerzen auftreten. Dann ist es notwendig, eine Wurzelbehandlung durchzuführen. Erfahren Sie, was Sie bei einer Behandlung des Wurzelkanals beim Zahnarzt erwartet.

Der Endodontologe ist ausgewiesener Spezialist für Wurzelkanalbehandlungen. Er entfernt den entzündeten Zahnnerv behutsam und sicher. So kann der Zahn auch bei unfallbedingten Schäden in den meisten Fällen erhalten werden. Lästige Schmerzen am Zahn beseitigt der Endodontologe so schnell und sicher. Er kann einen Zahn auch bei sehr schwierigen Ausgangssituationen (sehr starke Zerstörung oder ausgeprägte Entzündung eines Zahns) in bis zu 90 Prozent der Fälle retten.

Hierfür sind modernste Diagnostik und Therapie, wie 3-D-Röntgenaufnahmen und die Behandlung unter dem Operationsmikroskop, unerlässlich. Neben der technischen Ausstattung sind Erfahrung, Sorgfalt und ausreichend Zeit das Erfolgskonzept unserer Zahnärztin für Endodontie, Frau Dr. Basel. Somit bietet Ihnen unsere Praxisklinik Harder & Mehl in München modernste Endodontologie mit dem Ziel, Ihre Zähne lange und dauerhaft zu erhalten.

Am häufigsten weisen Zahnschmerzen auf einen geschädigten Zahnnerv – auch Zahnpulpa oder Zahnmark genannt – hin. Dabei unterscheidet man zwischen zwei Arten:

  • Hell, stechend und ausstrahlend
  • Dumpf und pulsierend

Was bedeuten die unterschiedlichen Zahnschmerzen?

1. Heller stechender Zahnschmerz - Der vitale Zahnnerv ist entzündet

Ein vitaler Zahnnerv kann sich entzünden, wenn ihn Abfallprodukte des Bakterienstoffwechsels erreichen (z. B. durch eine tiefe Karies). Der Körper reagiert mit einem Abwehrmechanismus, der Zahnnerv wird vermehrt durchblutet und schwillt an. Der Nerv wird aber überall von Zahnmaterial begrenzt und es gibt auch nur eine kleine Öffnung am Ende des Zahns, durch die er ernährt werden kann. Folglich beraubt sich der Zahnnerv durch die Schwellung der Sauerstoffzufuhr und damit der Möglichkeit, die Zellen im Nerv zu ernähren.

Der Patient hat starke, meist bis zum Hinterkopf ausstrahlende, stechende Schmerzen und reagiert sehr empfindlich auf Kaltes und später auch Heißes im Mund. Treten Schmerzen ohne äußeren Reiz auf und bleiben etwa 10 Minuten und länger bestehen, ist es wahrscheinlich, dass sich ein Zahnnerv entzündet hat. Der Patienten erkennt in diesem Stadium meist nicht sicher und eindeutig, welcher Zahn der Verursacher der Symptome ist, da Nachbarzähne oft ebenfalls schmerzen. Ein weiteres Zeichen für einen entzündeten Nerv ist, dass sich der Zahn plötzlich etwas "höher" anfühlt als die Nachbarzähne.

2. Dumpf und pulsierend - wenn ein toter Zahn schmerzt

Bleibt eine Entzündung des Zahnmarks unbehandelt, zerfällt es irgendwann und es stehen keine Abwehrkräfte mehr im Zahninneren zur Verfügung. In die nun schutzlose Zahnwurzel wandern Bakterien ein und breiten sich langsam bis zur Wurzelspitze aus. An der Wurzelspitze treffen die Bakterien wieder auf die Immunabwehr des Körpers und es kommt zu einer Entzündungsreaktion. Folglich löst sich der Knochen um die Wurzelspitze herum auf. Der Endodontologe erkennt die Knochenentzündung auf dem Röntgenbild in Form eines dunklen, kreisrunden Schattens um die Wurzelspitze herum. Auch eine Vitalitätsprobe, bei der ein Kältereiz an den Zahn gesetzt wird, kann hier Aufschluss geben, da abgestorbenes Zahngewebe keine Temperaturreize mehr weiterleiten kann. Im fortgeschrittenen Stadium treten nun eher dumpfe Druckschmerzen im Knochenbereich auf. Es kann zu einem Zahnabszess und einer Fistelbildung kommen. In diesem Fall besteht die Gefahr, dass sich Bakterien im gesamten Körper ausbreiten. In beiden Fällen muss eine Wurzelkanalbehandlung durch einen Endodontologen erfolgen, um den Zahn zu erhalten.


Noch Fragen?

Es gibt noch offene Fragen zur Wurzelbehandlung, die Sie gerne beantwortet haben möchten? Wir haben Ihnen einen Fragenkatalog rund um das Thema zusammengestellt. Damit Sie von Beginn an bestens informiert sind und über die Behandlung Bescheid wissen.

Fragen & Antworten zur Wurzelbehandlung


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